Wie funktioniert eine Kreditkarte eigentlich genau? Genau diese Frage beantworten wir in diesem Beitrag. Kaum zu glauben, aber Kreditkarten gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Sie stammen ursprünglich aus den USA und sind dort ein ebenso gebräuchliches wie beliebtes Zahlungsmittel.

Hierzulande sind Kreditkarten zwar inzwischen ebenfalls weit verbreitet, aber eigentlich gerade erst im Kommen und vielen Leuten aufgrund ihrer Unkenntnis immer noch etwas suspekt. Insbesondere viele ältere Konsumenten trauen sich daher kaum zu fragen: Wie funktioniert eine Kreditkarte? Der nachfolgende Beitrag beantwortet dies auf eine leicht verständliche Weise und beschreibt dabei in gebotener Kürze alles Wissenswerte rund um die Kreditkarte.

Wie funktioniert eine Kreditkarte

So funktioniert eine Kreditkarte

Wie eine Kreditkarte funktioniert ist etwas kompliziert daher haben wir uns entschlossen eine Grafik zu erstellen welche den Ablauf leicht verständlich erklärt:

so funktioniert Kreditkartenzahlung

Die oben stehende Grafik veranschaulicht den technischen Ablauf eines Kreditkarten-Bezahlvorgang. Dieser lässt sich – wie dort zu sehen ist- in mehrere Schritte unterteilen:

  1. Der Karteninhaber kauft mittels Kreditkarte bei einem Händler eine Ware. Er bestätigt die Zahlung meistens mittels Unterschrift oder PIN.
  2. Der Händler gibt die Zahlungsanweisung an seine Kreditkarten betreuende Händlerbank weiter.
  3. Die Kreditkarten betreuende Händlerbank fordert den Rechnungsbetrag von der Kreditkarten herausgebenden Bank des Kunden ein.
  4. Ggfs. überweist die Händlerbank Lizenzgebühren an den eigentlichen Kreditkartenherausgeber. (z.B. Visa oder MasterCard)
  5. Die Kreditkarten betreuende Händlerbank überweist den Rechnungsbetrag an den Händler, der ihn wiederum an seine Hausbank weiterleitet.
  6. Die Kreditkarten herausgebenden Bank zieht den Betrag vom Verfügungsrahmen des Kreditkartenbesitzers ab
  7. Die Kreditkarten herausgebenden Bank stellt dem Kunden allmonatlich eine Rechnung.

Natürlich finden all diese Vorgänge vollautomatisch und bargeldlos, also im Normalfall via bargeldlosem Zahlungsverkehr statt. Die Kreditkarten herausgebende Bank setzt dem Kartenbesitzer den bezahlten Betrag auf die Kreditkartenrechnung und überweist ggfs. Lizenzgebühren an den Kreditkartenherausgeber.

Der Gesamtbetrag wird als kurzfristiger Kredit auf das Kreditkartenkonto gebucht und belastet dort den Verfügungsrahmen. Das Kreditkartenkonto wird allmonatlich durch das mit der Karte gekoppelte Girokonto ausgeglichen. Erst ganz zuletzt bekommt der Kartenbesitzer also eine Rechnung, die er dann auch  bezahlen muss. Von den Schritten 2 bis 6  bekommt er eigentlich nichts mit, er springt direkt von Schritt 1 zum letzten Schritt 7.

Wer es noch genauer möchte, hier noch weitere Details: 

funktioniert eine kreditkarteKreditkarten zählen ebenso wie Bargeld oder Schecks zu den Zahlungsmitteln. Das Kreditkartenunternehmen selbst geht dabei keine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Verkäufer ein. Diese Zahlungsverpflichtung trägt folglich alleine der Kreditkartenbesitzer. Voraussetzung dafür, dass mit der Kreditkarte bezahlt werden kann ist, dass der Verkäufer die Kreditkarte akzeptiert.

Dies betrifft nicht nur dessen grundsätzliche Einwilligung, eine Kreditkarte als Bezahlungsart zu akzeptieren, sondern auch seine Akzeptanz des bestimmten Kreditkartenunternehmens, von dem diese Karte ausgestellt wurde. So akzeptieren die meisten Verkäufer, Geschäfte, Restaurants, Tankstellen etc. nur bestimmte Kreditkarten von namhaften Unternehmen wie etwa Visa oder Mastercard. Auf den Eingangstüren von Geschäften, Restaurants etc. prangen meistens die Logos der von dem Inhaber akzeptierten Kreditkarten.

Normale Kreditkarten (sogenannte Charge-Karten) verfügen immer über einen Kreditrahmen, den der Kartenbesitzer ausschöpfen darf. Er bekommt also bis zu dieser Zahlungsaufforderung einen zinslosen Kredit. Charge-Kreditkarten sind immer mit einem Konto – zumeist einem Girokonto –  gekoppelt. Egal, ob die Kreditkarte an ein Girokonto der Karten ausstellenden Bank oder an das Konto eines Fremdanbieters gekoppelt ist, der Kreditrahmen der Kreditkarte bemisst sich stets  nach der Bonität seines Besitzers, also vor allem nach dessen Einkünften und seinem Verschuldungsgrad. Einmal pro Monat (seltener: einmal pro Woche) erfolgt eine Kreditkartenabrechnung.

Dann wird der entsprechende Betrag von dem Konto abgebucht, das an die Kreditkarte gekoppelt ist. Der Karteninhaber bekommt also jeden Monat einen neuen,  zinslosen und einmonatigen Kredit. Das Schönste dabei und wohl auch das Geheimnis der großen Erfolgs von Kreditkarten: sein Besitzer erhält nicht nur einen Zahlungsaufschub, sondern muss sich während der Kaufvprgänge um keinerlei Formalitäten kümmern. Das Begleichen der Rechnungen laufen nämlich ebenso vollautomatisch wie  die allmonatliche Glattstellung des Kreditkarten-Verfügungsrahmens.


Vorteile und Nachteile einer Kreditkarte

Vorteile

  • Bargeldlos und unkompliziert Einkäufe und Rechnungen bezahlen, und dies bei vielen Kreditkarten weltweit.
  • Weltweit akzeptieren immer mehr Händler und Restaurants sowie die meisten Tankstellen, Hotels, Reiseunternehmen, Autovermieter etc. Kreditkarten.
  • Online-Einkäufe lassen sich bequem, schnell und unbürokratisch erledigen
  • Insbesondere bei Online-Einkäufen erspart man sich eventuelle Zusatzgebühren, die oftmals für andere Zahlungsarten wie etwa Nachnahme oder Einzugsermächtigungen erhoben werden.
  • Abhängig von der jeweiligen Kreditkarte kann man weltweit bei vielen Bankautomaten kostenlos Geld abheben. Dies funktioniert selbst mit Fremdwährungen, etwa wenn im Urlaub das Geld ausgeht.
  • Man erhält einen  bis zu einmonatigen, zinslosen Kredit innerhalb des vereinbarten Verfügungsrahmens. Der Kartenbesitzer zahlt also nicht sofort, sondern erst nach Erhalt der Monatsrechnung.
  • Viele Kreditkarten sind mit Bonussystemen gekoppelt, etwa Tankrabatte, Gutscheine, Einkaufspunkte, Flugmeilen oder Bargeld. Bonussysteme bescheren dem Besitzer einer solchen Kreditkarte mit jedem Einkauf einen gewissen Rabatt.

Nachteile

  • Eine Kreditkarte verführt dazu, mehr Geld auszugeben als man es eigentlich wollte oder sich leisten kann. Denn dadurch, dass ja bei solchen Käufen kein Bargeld den Besitzer wechselt (was den Kaufvorgang veranschaulichen würde) und dass darüber hinaus der gesamte Zahlungsvorgang ebenso einfach wie schnell verläuft, verliert man leicht den Überblick über die Gesamtausgaben. Dies gilt insbesondere für eine Debit-Karte. Hier wird der fällige Betrag sofort vom Girokonto abgebucht. Rutscht das Girokonto aber dadurch ins Minus, so zahlt man sofort horrende Girokonten-Zinsen, und dies (trotz des anhaltenden Zinstiefs) in zumeist zweistelliger Höhe.
  • Insbesondere für Auslandseinsätze werden oftmals nicht unerhebliche Zusatzgebühren fällig. Wie hoch diese sind, hängt vom Kartenaussteller ab. Manchmal zahlt man Fremdwährungsgebühren, manchmal zahlt man eine prozentuale Zusatzgebühr oder eine Mindestgebühr bei jedem Einsatz. Besonders teuer ist das Abheben bei fremden Kartenautomaten. Damit sind die Automaten von solchen Banken gemeint, die nicht mit der Kreditkarte  kooperieren.  Hier werden selbst für minimale Bargeldabhebungen oftmals zehn bie über zwanzig Euro Gebühren fällig. Zudem rechnen die Automaten die Währungen automatisch um – und dies meist zu einem schlechten Umtauschkurs. Dies bedeutet, der Kartenbesitzer erhält am Automat zwar die Landeswährung, diese wird aber nach dem jeweiligen Wechselkurs automatisch in Euro umgerechnet um erst dann die Karte zu belasten.
  • Viele Kartenaussteller berechnen eine Jahresgebühr oder erlassen dem Kunden diese nur ab einem bestimmten monatlichen Mindestumsatz. Auch dies führt dazu, dass der Besitzer dazu verlockt wird, mehr Geld auszugeben als er eigentlich wollte – oder sich leisten kann.
  • Gerade auf Reisen sollte man besonders auf seine Karte achten und sie niemals aus den Augen lassen. Es gibt viele betrügerische Händler, die mit der Kreditkarte unter einem Vorwand kurz ins Hinterzimmer verschwinden, um dort die Karten heimlich auszulesen, sich ein Duplikat anzufertigen und dieses mißbräuchlich zu verwenden. Auch gibt es manipulierte Geldautomaten und Terminals, welche die Kartendaten mißbräuchlich auslesen.
  • Das zuvor Geschriebene gilt auch und gerade für Internet-Einkäufe. Klug beraten ist, wer nur in Online-Shops mit Karte einkauft, die entweder sehr bekannt sind (.Z. Amazon, Zalando) oder zumindest über ein seriöses Qualitätssiegel  wie etwa “Trusted Shops” verfügen. Auch Hackerangriffe oder Viren können unbemerkt die Kartendaten auslesen, insbesondere wenn der Besitzer so unvorsichtig war, sie aus Bequemlichkeit auf seinem Rechner zu speichern. Wenn auch nur der Verdacht besteht, dass die Kartendaten gehackt wurden, sollte man sie sofort von der Bank sperren lassen und  sich eine neue Karte mit einer anderen Nummer ausstellen lassen.
  • Insbesondere wer eine Charge-Kreditkarte einsetzt, der gibt persönliche Informationen über sich und sein Kaufverhalten preis. Viele Händler aber geben diese Daten weiter, verkaufen sie oder werden gehackt. Dies hat zur Folge, dass der Kreditkartenbesitzer plötzlich mit aufdringlicher oder persönlich auf ihn zugeschnittene Werbung sowie Spam-Mails, Passwort-Fishing-Mails  etc. überschüttet wird.

ERKLÄRUNG

Welche Kreditkarten gibt es?

Charge Card: Dies ist die in Deutschland mit Abstand gebräuchlichste Kreditkarte, die auch wirklich diesen Namen verdient. Denn anders als etwa bei Prepaidkarten erhält der Besitzer einer Charge-Kreditkarte allmonatlich einen zinslosen Kredit innerhalb des vcreinbarten Verfügungsrahmens. Diesen Kredit begleicht er regelmäßig erst mit der Monatsabrechnung.  Viele Kreditinstitute bieten ein Girokonto zusammen mit einer Charge-Kreditkarte an. In diesem Fall entspricht der Kreditrahmen der Kreditkarte dem Dispolimit des Girokontos.

Revolving Card: Revolving Cards ähneln vom Typ her den Charge Cards. Während jedoch bei Charge Cards der Kredit zinslos ist und das Kreditkonto jeden Monat glattgestellt wird, kann man bei einer Revolving Card ein längeres Zahlungsziel vereinbaren  oder den Betrag in Raten begleichen. Natürlich muss der Kartenbesitzer dafür entsprechende Zinsen bezahlen, die zumeist deutlich höher sind, als bei einem normalen Bankdarlehen. 

Debit Card:  Eine Debit-Karte ist stets mit einem Girokonto verknüpft und auch unter dem Namen EC-Karte bekannt. Zwar handelt es sich hierbei auch um Plastikgeld, im eigentlichen Sinne aber nicht um eine Kreditkarte, denn der Besitzer erhält ja damit keinen Kredit. Stattdessen wird jeder Betrag, der mit einer Debit-Karte bezahlt wird, sofort vom Girokonto abgebucht.

Prepaid Kreditkarte: Auch eine Prepaid Kreditkarte ist streng genommen gar kein Kreditkarte. Denn der Besitzer lädt die Karte vor dem ersten Einsatz mit seinem eigenen Geld auf und benutzt die Karte dann solange, bis deren Guthaben aufgebraucht ist.  Danach kann man sie wegschmeissen oder erneut aufladen. Aber gegenüber normalen Kreditkarten besitzen Prepaid Karte zwei große Vorteile: zum einen erfolgen die Zahlungsvorgänge vollkommen anonym, denn auf der Karte werden keinerlei persönliche Daten gespeichert. Zum zweiten ist das Sicherheitsrisiko vergleichsweise gering. Geht die Karte verloren oder wird sie gestohlen, dann ist maximal der darauf befindliche Restbetrag weg – man muss (und kann) sie also nicht einmal sperren lassen.

Das sind die verschiedenen Arten von Kreditkarten: 

Kreditkartenarten im Vergleich revolving

 


Was ist ein Verfügungsrahmen?

Der manchmal auch Kreditrahmen genannte Verfügungsrahmen bestimmt die Summe, bis zu der die Kreditkarte (oder auch ein Konto) belastet werden kann. Bei einem Girokonto spricht man auch von einer geduldeten Überziehung. Der Verfügungsrahmen ist bei einem Girokonto durchaus volatil , denn dort wird  er regelmäßig vom Kreditinstitut an die Einkünfte des Kontoinhabers angepasst. Anders bei Kreditkarten. Vertragsbestandteil bei Kreditkarten ist stets ein Rahmenkreditvertrag, in dem der Verfügungsrahmen festgelegt wird. Allerdings kann der Kartenbesitzer sich bei Bedarf an die Karten ausgebende Bank wenden und eine Anpassung des Verfügungsrahmens zu vereinbaren.

Es ist für den Kunden von hoher Wichtigkeit, diesen Verfügungsrahmen stets einzuhalten.  Falls es absehbar ist, dass er den Verfügungsrahmen überschreitet, sollte er sich möglichst frühzeitig mit dem Kartenausgeber in Verbindung setzen. Ausreichende Bonität vorausgesetzt, wird sich die Bank kulant zeigen und den Kreditrahmen unbürokratisch zumindest für einen begrenzten Zeitraum erhöhen. Gleiches gilt, falls der Dispositionskredit des Girokontos durch die Kreditkartenabrechnung überschritten werden könnte.

Wenn sich der Kartenbesitzer bei einer solchen Situation nicht bei der Bank meldet, drohen ihm großer Ärger samt erheblicher, unnötiger Mehrkosten. Dies spätestens dann, wenn die Glattstellung des Kreditkartenkontos mangels Girokonto-Deckung scheitert. In diesem Fall muss sich der Kartenbesitzer auf saftige Strafgebühren, einen  negativen Schufa-Eintrag sowie eventuell die Kündigung von Konto und Kreditkarte gefasst machen. Im schlimmsten Fall  – also z.B. wenn der Verkäufer sein Geld nicht erhält – und ihm der Vorsatz der Nichtzahlung aufgrund mangelnder Bonität nachgewiesen werden kann droht ihm sogar eine Anzeige wegen Warenbetrug.


Was ist eine Bonitätsprüfung?

Eine Bonitätsprüfung ist Bestandteil praktisch jeden Kreditkartenvcrtrag. Mir ihr überprüft die Bank, ob der Antragsteller über ausreichende, finanzielle Mittel verfügt um seine Kreditkartenrechnungen zu bezahlen. Hierbei gilt eine simple Faustregel. Wer:

  • einen Vollzeit-Arbeitsplatz vorweisen kann
  • nicht überschuldet ist
  • keinen negativen Schufa-Eintrag hat

beesteht die Bonitätsprüfung mit Glanz und Gloria und wird von der Bank eine Kreditkarte bekommen. Je besser seine Bonität ausfällit, desto höher wird der Verfügungsrahmen sein, den ihn die Bank einräumt.


Unterschied zwischen Kreditkarte und Girokarte (EC Karte)?

Eine Charge-Kreditkarte gewährt dem Besitzer innerhalb des Verfügungsrahmens einen echten Kredit mit einer bis zu einmonatigen Laufzeit. Erst mit der  allmonatlichen Kreditkartenrechnung wird der Kreditkartenbesitzer zur Kasse gebeten. Anders die EC- oder Girokarte. Wenn man mit ihr bezahlt, wird der Betrag sofort vom Konto abgebucht, d.h. es handelt sich hier nicht um einen Kredit sondern stattdessen um eine Sofort-Überweisung.


Kreditkarte beantragen

Kreditkarte FunktionEine Kreditkarte kann in Deutschland mittlerweile fast Jeder bekommen. Wer über ein regelmäßiges Einkommen verfügt und nicht überschuldet ist, für den ist es gar kein Problem, eine oder auch mehrere Kreditkarten zu erhalten.

Es gibt sogar Kreditinstitute, die selbst bei einer negativer Schufa-Auskunft oder bei sehr geringen Einkünften Kreditkarten vergeben. Selbst Jugendliche und Kinder können ohne großen bürokratischen Aufwand zumindest eine Prepaid-Kreditkarte bekommen.

Die Beantragung einer Kreditkarte ist überaus simpel und (zumindest Online) das Werk weniger Minuten – sofern folgende vier Bedingungen erfüllt sind:

  1. Die beantragende Person ist volljährig
  2. Sie hat einen Wohnsitz in Deutschland
  3. Es liegt kein negativer Schufa-Eintrag vor
  4. Die Person ist liquide, verfügt also über eine ausreichende Bonität, z.B. über regelmäßige Einkünfte

Worauf achten beim Beantragen?

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, empfiehlt sich die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise, um möglichst schnell zu einer Kreditkarte zu kommen, die den eigenen Ansprüchen auch gerecht wird. Zunächst einmal  kann etwas Vor-Recherche nicht schaden, denn das Angebot an Kreditkarten ist geradezu undurchschaubar groß. Die vielen hundert  verschiedenen Kreditkartentypen bieten die unterschiedlichsten Konditionen, Gebührenmodelle, Boni und Rabatte.

Daher ist es empfehlenswert sich zunächst über seriöse Online-Vergleichsportale wie etwa geldwelt.net einen Marktüberblick  zu verschaffen und dann die Karte zu wählen, die den eigenen Erfordernissen möglichst nahe kommt. Wer also beispielsweise viel mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, für den lohnt sich eine Karte, die einen Tankrabatt bietet. Wer dagegen viel auf Auslandsreisen geht, sollte sich für eine Karte entscheiden, die besonders günstige Konditionen beim Auslandseinsatz bietet. Und Vielflieger fliegen natürlich besonders günstig mit einer Karte, bei der Flugmeilen über ein Cashback System gesammelt werden.

Zwar können Kreditkarten auch direkt vor Ort, also z.B. in einer Bankfiliale beantragt werden, schneller geht es aber über das Internet. Praktisch alle Anbieter von Kreditkarten bieten diese Möglichkeit  an. Auf den Webseiten der Anbieter findet sich fast immer ein entsprechendes Onlineformular, das über eine praktikable Eingabemaske in wenigen Minuten ausgefüllt ist. Dort sind neben persönliche Angaben sowie der Angabe einer Kontonummer vor Allem Auskünfte über die eigene Bonität wichtig.

Wie gut Letztere eingestuft wird, darüber entscheiden vor allem regelmäßige Einkünfte, eventuell vorhandene Schulden sowie die Schufa. Ist der Antrag erst einmal Online abgeschickt, dauert es bei einem positiven Bescheid in der Regel maximal zwei Wochen, bis der Antragsteller die Karte in seinem Briefkasten findet. Und wer sich jetzt noch immer fragt: “Wie funktioniert eine Kreditkarte?”, kann ja diesen Artikel einfach noch einmal lesen.


Quellen und Links zur weiteren Recherche :