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Im heutigen Beitrag dreht sich alles um den Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich. Wir haben recherchiert ob die Verbraucherzentrale einen Kreditkarten Vergleich gemacht hat und was die Ergebnisse waren. Da es in jedem Bundesland eigene Verbraucherzentralen gibt hat sich die gesamte Recherche als sehr aufwendig herausgestellt.

Verbraucherzentrale kreditkarten-vergleich

Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich: 5 Beiträge haben wir gefunden

Wir konnten bei unserer Suche 5 verschiedene Beiträge der Verbraucherzentralen zum Thema Kreditkarten finden. Als richtigen Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich würden wir nur 2 davon bezeichnen. Die anderen Beiträge gehen nur auf eine ganz bestimmte Kreditkarte ein oder geben allgemeine Ratschläge zum Thema.

1. Artikel der Verbraucherzentrale NRW

Titel des Artikels: Stichprobe zu Kreditkarten ohne Jahresgebühr: Trotz gratis in die Kostenfalle

Veröffentlichungsdatum: 20.11.2017

Das wurde getestet: Im Test finden sich Kreditkarten ohne Jahresgebühr zweierlei Art: 5 Kreditkarten, das waren die der Comdirect, Consors, der Norisbank, ING DiBa und von Wüstenrot Direct, waren an ein Girokonto geknüpft. 5 weitere wiederum waren ohne ein solches erhältlich: Santander 1plus Visa, Advanzia Mastercard, Barclaycard New Visa, Payback American Express sowie ICS Visa World Card.

Das Ergebnis: Im Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich wurden einige Fallstricke aufgezeigt. Beispielsweise war die Jahresgebühr bei der Wüstenrot Direct nur im ersten Jahr kostenfrei, danach wurde sie an einen Kartenumsatz gekoppelt. Auch beim Auslandseinsatz schlugen viele Anbieter Gebühren auf den Umrechnungskurs auf, außer bei der Advanzia Mastercard sowie bei Santander 1plus Visa – die dafür aber horrende Zinsen verlangen und den Weg weg von der Teilzahlung erschweren oder die Vermeidung der Zinsen unmöglich machen (Advanzia Mastercard beim Geldabheben).

Empfehlenswerte Kreditkarten laut diesem Artikel: Es wird in diesem Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich leider keine Kreditkarte direkt empfohlen. Sowohl die im Artikel genannte Comdirect Kreditkarte (Link zum Angebot) als auch die Santander 1Plus Visa (Link zum Angebot) haben sowohl Vor- und Nachteile.

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2. Artikel der Verbraucherzentrale NRW

Titel des Artikels: Stichprobe bei zehn Anbietern von “Revolving”-Kreditkarten: Horror-Zinsen bis zu fast 20 Prozent

Veröffentlichungsdatum: 29.08.2019

Das wurde getestet: In dem Text werden 10 Anbieter von sogenannten Revolving-Kreditkarten getestet. Es handelt sich also nicht um einen klassischen Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich. Als Revolving Kreditkarten werden jene Karten bezeichnet, die mit einer Teilzahlung funktionieren bzw. bei denen mit Nutzung über einen gewissen Betrag ein entsprechender Kredit aufgenommen und danach in monatlichen Raten abgezahlt wird (Mehr Infos hier: Wie funktioniert eine Kreditkarte?). Getestet wurden beispielsweise die Kreditkarte Miles & More von Lufthansa sowie die der Commerzbank und 8 weitere.

Das Ergebnis: Erstaunlich niedrige Zinssätze waren bei der Lufthansa Miles & More Karte vorhanden: Hier betrug der Zinssatz 8,9 Prozent und lag damit unter der 10 Prozent Marke. Das schaffte außerdem nur noch die Commezbank Kreditkarte, wenn man denn einen entsprechend hohen Kreditbetrag hatte, da hier mit fixen Gebühren gerechnet wurde. Alle anderen Anbieter lagen deutlich jenseits der 10 Prozent Marke. Das Maximum waren 19,44 Prozent bei der Gebührenfrei-Kreditkarte der Advanzia Bank.

Empfehlenswerte Kreditkarten laut diesem Artikel: Auch in diesem Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich gibt es keinen eindeutigen Testsieger. Das Fazit des Vergleichs sieht so aus, dass lediglich die 3-Raten-Funktion der Commerzbank bedingt empfehlenswert sein soll.

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3. Artikel der Verbraucherzentrale Bremen

Titel des Artikels: Amazons Kreditkarte – die richtige Wahl?

Veröffentlichungsdatum: 15.10.2018

Das wurde getestet: Kein Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich im engeren Sinne denn es wurde nur Die Verbraucherzentrale Bremen hat in diesem Beitrag die Amazon Kreditkarte genauer unter die Lupe genommen. Dabei geriet vor allem ihre Verwendung als Kundenbindungsinstrument in die Kritik sowie die damit verbundenen hohen Jahresgebühren von knapp 20 €. Erst ab einem Jahresumsatz von 1000€ hat man diese Kosten durch Gutschriften wieder drin.

Das Ergebnis: Der Artikel kommt zu mehreren Ergebnissen. Darunter ist beispielsweise, dass ein Kunde Gefahr läuft, sich durch die sogenannte Revolving bzw. Teilzahlungsfunktion zu Überschulden. Deshalb sollte man so eine Funktion abschalten. Außerdem ist die Amazon-Kreditkarte nur dann empfehlenswert, wenn Sie viel bei Amazon einkaufen und entsprechenden Umsatz generieren.

Empfehlenswerte Kreditkarten laut diesem Artikel: Amazon Kreditkarte insofern man viel auf Amazon kauft (mehr als 1000 € im Jahr)

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4. Artikel der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Titel des Artikels: Kreditkarten – Überflüssig oder Unverzichtbar?

Veröffentlichungsdatum: k.A.

Das wurde getestet: In dem Faktenblatt zu Kreditkarten wurde pinzipiell keine konkrete Kreditkarte getestet. Stattdessen wird eine Art Leitfaden kreiert, dank dem ein potentieller Kreditkartenkunde in der Lage dazu ist, eine Kreditkarte bzw. ein entsprechendes Angebot zu bewerten. Über mehrere Fragen werden die wichtigsten Kriterien einer Kreditkarte abgehandelt, beispielsweise, ob es damit ein Girokonto verbunden ist oder wie hoch der Kreditzins ist.

Das Ergebnis: Der Kreditkarten Leitfaden bzw. das Faktenblatt eignen sich sehr gut für Menschen, die sich nur sehr wenig oder gar nicht mit Kreditkarten beschäftigt haben oder die sich einen aktuellen Überblick über das eigene Kreditkartenportfolio verschaffen möchten.

Empfehlenswerte Kreditkarten laut diesem Artikel: Keine spezielle

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5. Artikel der Verbraucherzentrale

Titel des Artikels: Bargeld, Karten, Reiseschecks: Das richtige Zahlungsmittel im Ausland

Veröffentlichungsdatum: 18.03.2019

Das wurde getestet: Getestet wurden hier keine spezifischen Kreditkarten, sondern Kreditkarten sowie andere Zahlungsmittel im Allgemeinen, wobei diese in den praktischen Kontext der Nutzung im Ausland, beispielsweise während einer Urlaubsreise, gesetzt wurden. Der Artikel behandelt die Zahlungsmöglichkeiten Bargeld, Bankkundenkarten, Sparkarten und eben auch Kreditkarten. Dabei wird vor Kostenfallen gewarnt und es wird eine Notfallalternative aufgezeigt: Der Geldtransfer ins Ausland beispielsweise über WesternUnion oder einen anderen Service.

Das Ergebnis: Während Bargeld vor allem auf Grund seines unkomplizierten Einsatzes bevorzugt wird, hat es Nachteile hinsichtlich der Sicherheit bei größeren Volumina. Außerdem ist es längst nicht mehr überall möglich, mit Bargeld zu bezahlen, beispielsweise in China. Sparkarten wiederum werden ebenso wie EC-Karten bzw. Bankkundenkarten nicht überall akzeptiert. Innerhalb der EU hat man hier die besten Chancen. Außerhalb jedoch kommt man ohne Bargeld kaum um eine Kreditkarte herum.

Empfehlenswerte Kreditkarten laut diesem Artikel: Keine spezielle

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Fazit: Gibt es einen richtigen Kreditkarten-Vergleich der Verbraucherzentrale?

Wir konnten keinen richtigen Kreditkarten Vergleich von der Verbraucherzentrale finden, in dem wirklich alle oder zumindest sehr viele Kreditkarten miteinander verglichen werden. Am nächsten kommt dem noch der Artikel über die Stichprobe von Kreditkarten ohne Jahresgebühr, unsere erste Zusammenfassung eines Verbraucherzentrale Kreditkarte Test hier im Beitrag. Eine Alternative wäre der Kreditkarten Vergleich der Stiftung Warentest.

Zusammenfassung: Was ist die Meinung zum Thema Kreditkarten der Verbraucherzentrale?

Das es nicht nur einen Verbraucherzentrale Kreditkarten-Vergleich gibt sondern mehrere gibt es auch unterschiedliche Schlussfolgerungen. Die Meinung der Verbraucherzentrale zum Thema Kreditkarte ist ganz klar differenziert und weder eindeutig für noch gegen eine Kreditkarte. In der Tat wird in vielen Artikeln der praktische Nutzen einer Kreditkarte aufgezeigt – beispielsweise hinsichtlich der Bezahlung im Ausland oder bezüglich des Online-Handels.

An anderer Stelle wiederum wird auf Sicherheitsrisiken und insbesondere auf die laufenden Kosten aufmerksam gemacht. Es gibt Anbieter, die Kostenfallen sehr gut verstecken können und insbesondere Notstände ausnutzen bzw. über die Revolving-/Teilzahlungsfunktion ihre Kunden in ein Darlehensverhältnis bringen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, explizit auf die Teilzahlungsfunktion zu achten und diese abzuschalten, um einen Großteil der möglichen Kostenfallen damit zu umgehen.

Thema Kreditkarten der Verbraucherzentrale (1)